Programm "Sportarten im Ganztag"

Das Programm „Sportarten im Ganztag“ begann im Jahre 2014, wurde anfangs von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen unterstützt und wird seit dem fortgeführt. Zentrales Ziel ist die qualitative Weiterentwicklung von sportartbezogenen Kooperationsangeboten für den Nachmittag an Schulen. Dafür sind gegenüber dem Vereinstraining veränderte inhaltliche Konzepte und Qualifizierungen notwendig. Das Programm wird in Kooperation mit den hessischen Sportfachverbänden durchgeführt (s. nebenstehende Liste) und mittels vier Bausteinen umgesetzt.

Die vier Bausteine
Baustein 1:
Im Aktionsschuljahr 2014/15 wurden pro beteiligtem Verband fünf hessische Schule-Vereins-Kooperationen (insgesamt 114, siehe nebenstehende Liste) mit einer Anschubfinanzierung von je 1.000,- Euro ausgestattet und beraten, um fundierte Erfahrungen der Zusammenarbeit zu sammeln.


Baustein 2:

Es wurden Fortbildungskonzepte für den „Sport im Ganztag“ auf die jeweilige Sportart bezogen entwickelt und jeweils eine Pilot-Fortbildung von fast allen Verbänden in 2014 und 2015 durchgeführt. Viele dieser eintägigen Fortbildungen werden weiterhin in jeweils aktualisierter Form angeboten und stehen interessierten Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Lehrer/innen offen. Die aktuellen Fortbildungen finden Sie hier.

Baustein 3:
Die Sportfachverbände erstellten Orientierungspläne für den „Sport im Ganztag“, bezogen auf die jeweilige Sportart. Zu folgenden 15 Sportarten liegen bis jetzt Orientierungspläne vor: Badminton, Basketball, Bogenschießen, Fußball, Golf, Judo, JuJutsu,  Leichtathletik, Pferdesport, Rugby, Schwimmen, Tanzen, Tennis, Triathlon und Turnen (siehe nebenstehende Downloads).

Baustein 4:
Die Ergebnisse und Erfahrungen dieses bundesweit bislang einmaligen Programms werden in der nächsten Broschüre der Sportjugend „Anstöße 16 – Sportarten im Ganztag“ zusammengestellt und mit den aktuellen Erkenntnissen des Kooperationsfeldes ergänzt. Es vermutlich 2020 fertiggestellt. Darin enthalten sind u.a. eine aktuelle thematische Einordnung, die Kurz-Zusammenstellung aller Orientierungspläne, der Fortbildungskonzepte und die Evaluation der Kooperationsarbeit. Dazu wurden etliche Kooperationen auch vor Ort besucht, um O-Töne zum inhaltlichen Ablauf und den Strukturen der Kooperationsarbeit zu erhalten.