Mit dem Motto “Demokratie braucht keine Alternative” des diesjährigen Frankfurter CSD schließt sich die Sportjugend Hessen inhaltlich wie organisatorisch an. Erneut zeigten die Sportverbände rund die Sportjugend Hessen, gemeinsam mit dem DFB, der Bundesliga, dem DOSB, der dsj dem Sportkreis Frankfurt, SportPride und dem DTB, beim Christopher Street Day in Frankfurt Flagge. Der große “SportPride”-Truck gehört mittlerweile zum CSD in Frankfurt wie die Regenbogenflagge dazu und ist ein fester Bestandteil der Demonstration.
Wir werden nicht müde, für eine offene, vielfältige, queere und demokratische Gesellschaft einzustehen - im Sport und weit darüber hinaus”, so Timo Korf, Vorstandsmitglied für Jugend- und Sportpolitik.
Für queere Rechte und Sichtbarkeit auf die Straße
Der Christopher Street Day ist keine Party, er ist eine Demonstration, die an die Stone Wall Riots vom 28.06.1969 erinnern. Auch wenn die Situation für queere Menschen, zumindest in Deutschland, heute eine andere ist als noch 1969, so sind sie auch heute noch massiver Queerfeindlichkeit ausgesetzt. Die Statistiken zeigen, dass Hasskriminalität und Queerfeindlichkeit wieder steigen und es gibt zunehmend Gegendemonstrationen von Rechtsextremist*innen, die gewaltvoll ihren Hass und ihre Intoleranz kundtun. Doch wir sind mehr und das sollten wir auch zeigen.
Regenbogenfarben spiegeln Menschenrechte wider
Die Regenbogenfahne ist kein Symbol für eine politische Partei oder einseitige Parteinahme, sondern ein Symbol für Menschenrechte, Vielfalt und Minderheitenschutz – ein notwendiges Merkmal pluraler Demokratien, das auf keinen Fall mit dem Argument des Neutralitätsgebots wegverhandelt werden darf.
Infos zu weiteren queeren Projekten der Sportjugend Hessen: