20 Jahre Camp Edersee
Ein Wochenende voller Austausch, Erinnerungen und Bewegung
Am 9. Juni 2006, pünktlich zum Start der Heim-WM, öffnete das Sport-, Natur- und Erlebniscamp Edersee erstmals seine Türen. Damals noch etwas improvisiert, mit Bauschutt und Baggern vor der Tür, hat sich das Camp heute zu einer festen Größe der außerschulischen Jugendbildung in Hessen entwickelt. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums lud die Sportjugend Hessen vom 13. bis 15. Juni zu einem abwechslungsreichen Festwochenende ein.
Festabend zum Auftakt
Den Auftakt bildete ein Festabend am Freitag, zu dem zahlreiche Menschen eingeladen waren, die über die Jahre hinweg eine besondere Verbindung zur Bildungsstätte aufgebaut haben und Teil ihrer bewegten Geschichte waren und sind.
Die Vorstandsvorsitzende der Sportjugend Hessen, Malin Hoster, eröffnete den Abend mit einem Grußwort und betonte die besondere Bedeutung des Camp Edersee für seine Gäste:
„Das Camp Edersee ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Gemeinschaft erleben und Erinnerungen schaffen, die ein Leben lang bleiben.“
Im Anschluss folgte ein Impulsvortrag von Professor Hafeneger, der die Rolle und Entwicklung von Jugendbildungsstätten in Deutschland beleuchtete, sowie einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen und Chancen gab. Parallel zu den Beiträgen auf der Bühne fand eine aktive Zeitreise durch 20 Jahre Campgeschichte statt. Teamer*innen trugen symbolisch verschiedene Ausstattungsgegenstände und Sportgeräte durch den Raum und veranschaulichten damit die Entwicklung sowie die mittlerweile große Vielfalt der Bewegungsangebote im Camp.
Erinnerungen aus zwei Jahrzehnten Campgeschichte
Den Abschluss des offiziellen Programms bildete ein „Wohnzimmertalk“, bei dem vier echte Camp-Urgesteine Erinnerungen und Anekdoten aus 20 Jahren Camp Edersee teilten. Mit dabei waren Juliane Kuhlmann, Präsidentin des Landessportbundes Hessen, Katja Köhler-Nachtnebel vom Landessportbund Hessen, Teamer Marcel sowie Haustechniker Thomas, der bereits seit den Anfangsjahren dabei ist.
Aus unterschiedlichen Perspektiven berichteten die vier von der Entwicklung des Camps und sorgten mit ihren Geschichten für eine lockere Atmosphäre sowie den ein oder anderen Lacher im Publikum. Ein rundum gelungener Festabend klang anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen und kühlen Getränken aus.
Tag der offenen Tür mit vielfältigen Mitmachangeboten
Ausschlafen war am Samstag kaum möglich, denn direkt am nächsten Morgen stand der Tag der offenen Tür auf dem Programm. Auf dem gesamten Campgelände waren 14 Stationen verteilt, an denen sich die Besucher*innen sportlich ausprobieren, informieren oder kulinarisch stärken konnten. Natürlich durften dabei die klassischen Aktivbausteine des Camps nicht fehlen. Ob Kanufahren, Bogenschießen, Mountainbike-Touren oder Beachvolleyball, für Bewegung war bestens gesorgt. Ergänzt wurde das Angebot durch Hüpfburgen, den beliebten Bungeerun sowie den Demokratiewagen. Entgegen vieler Wetterprognosen blieb es trocken. Bei angenehmen Temperaturen konnten die Gäste das Gelände erkunden und die zahlreichen Angebote nutzen. Der Tag der offenen Tür fand von 11 bis 17 Uhr statt und wurde zudem von Vertreter*innen der regionalen Presse begleitet.