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Einsatzstelle für Freiwillige werden

Kreative Finanzierungsmöglichkeiten für Vereine

Freiwilligendienst

Wie kann ich einen Freiwilligendienst in meinem Verein finanzieren?

Drei kreative Beispiele, um eine FSJ/BFD-Stelle im Verein zu finanzieren

(Sport)-vereine in Hessen haben die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst im Sportbereich anzubieten. Für junge Menschen bietet es sich an, ein Bildungs- und Orientierungsjahr in ihrem Heimatverein zu absolvieren. Besonders für diejenigen, die sich noch unsicher über ihren weiteren Bildungsweg sind, können solch ein Jahr als Übergangsphase nutzen, in ein Arbeitsfeld reinschnuppern und sich durch die Eindrücke beispielsweise für oder gegen ein Studium/eine Ausbildung entscheiden.

Kinder in ihrer motorischen Entwicklung unterstützen

Ein Bundesfreiwilligendienst in einem Mehrspatenverein mit vielfältigen Abteilungen, Jugendmannschaften und Kursen bietet eine ideale Spielwiese, um sich als Bundesfreiwillige*r als Übungsleitung und Trainer*in ranzutasten. Der Verein profitiert von der zusätzlichen Unterstützung im Kinder- und Jugendsport. Sei es das Aufbauen vielfältiger Bewegungslandschaften im Kinderturnen, die Leitung einer Ballsportgruppe, oder das Einbringen neuer Perspektiven in administrativen Bereichen des Vereins, ein Freiwilligendienst ist eine Win-Win Situation für alle. 

Kosten

Um eine Einsatzstelle für einen Bundesfreiwilligendienst zu werden, muss ein monatlicher Einsatzstellenbetrag von 530 Euro gezahlt werden. Davon fließen 350 Euro direkt an die Bundesfreiwilligen. Für ehrenamtlich geführte Sportvereine erscheint das erstmal viel Geld, jedoch stehen dem 39 Std./Woche gegenüber. 

Drei Beispiele zur Finanzierung der BFD-Stelle:

Modell-Idee 1 – der Spendenlauf: 

Gerade für die Vereine, die schon etwas länger dabei sind, bietet es sich an, einen Spendenlauf zur Finanzierung eines zukünftigen Freiwilligen zu organisieren. Besonders schön ist dies, wenn der aktuelle Bundesfreiwillige für seine*n Nachfolger*in dieses Event organsiert und somit dazu beiträgt, dass sein Engagement auch weitergeführt werden kann. Der Staffelstab wird somit weitergegeben. Beim Spendenlauf wird wahrscheinlich nicht die volle Summe von 12 Monate gesammelt, wenn jedoch schon drei oder vier Monate abgedeckt sind, hilft dies auf jeden Fall weiter. Das Beste: Mit jedem weiteren Jahr steigt die Anerkennung. 

Modell-Idee 2: Sponsoring des BFD

Spenden für einen Verein zu erhalten, ist häufig nicht so einfach, man kann meist nicht so wirklich sehen, wo seine 200 € auch wirklich landen. Manche fragen sich, ob damit auch wirklich ein Sportgerät gekauft wird, was den eigenen Kindern in den Trainingsstunden nutzt, oder doch ganz anderen Abteilungen mit der die Personen sich Mitglied gar nicht identifizieren. Hier kann der Freiwillige klar in den Mittelpunkt gerückt werden. Der Aufruf könnte etwa „Werde Spendenpate für Monat X und hilf dem Verein dabei, dass der „Freiwillige Fritz“ seinen Dienst bei uns absolvieren kann“ lauten. Wenn man dann noch weiter ausführt welchen Mehrwert dieses Jahr für Fritz, den Verein und besonders die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendsports hat, hat man so gute Chancen Mitglieder von einer Spende zu überzeugen.

Modell-Idee 3: Kommunen als Kooperationspartner

Gerade in kleinen Orten/Stadtteilen sind viele Kinder im örtlichen Sportverein aktiv. Eine weitere Möglichkeit wäre, ganz gezielt an die Kommune heranzutreten und nach Unterstützung zu fragen. Durch die Förderung eines Freiwilligendienstes im Sportverein profitiert nicht nur die Jugendabteilung, sondern das ganze Dorf, indem eine weitere Schnittstelle zur Jugend geschaffen wird.

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