Wichtige Hinweise, Teilnahmebedingungen

Wintersportfreizeiten der Sportjugend Hessen

Liebe Jugendliche, liebe Eltern, liebe Wintersportbegeisterte,

Ihr habt das Winterfreizeitprogramm der Sportjugend Hessen in der Hand, Hessens größtem Jugendverband. Euer Wohl und Eure Interessen sind für uns von großer Bedeutung, Spaß und Sport stehen im Vordergrund unseres Angebotes.

Bei einem Teamer/Teilnehmerverhältnis von ca. 1 zu 8 sorgen unsere in mehreren Seminaren geschulten Teamer/innen für ein tolles Betreuungsprogramm, in dem Ihr sicherlich schnell neue Freunde findet, ob als Einzelreisende/r oder nicht.

Unsere Teamer/innen führen kompetent Ski- und Snowboardkurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Könner durch und bieten Euch um die Kurse herum ein abwechslungsreiches Programm an. Das Betreuerteam vor Ort und unsere Geschäftsstelle in Frankfurt sind während Eurer Freizeit rund um die Uhr für Euch da.

Bei Anmeldung könnt Ihr Euer Können einschätzen und Euch in einen Kurs buchen, sofern Plätze verfügbar sind:

Ski/Board – Anfänger: Das Fahren von Kurven bereitet Euch noch Probleme. Ihr bewegt Euch im Anfängergelände und auf blauen Pisten.

Ski/Board – Fortgeschrittene: Das Fahren von Kurven in einfachem Gelände (blaue Pisten) bereitet Euch keine Probleme. Auch auf roten Pisten kommt Ihr zurecht.

Ski/Board – Könner: Das Fahren auf blauen und roten Pisten bereitet Euch keine Probleme, auch schwarze Pisten kommt Ihr herunter.

Grundsätzlich gilt, dass die endgültige Einteilung in die Kurse durch das Team vor Ort erfolgt und je nach Nachfrage Fortgeschrittene und Könner gemischt werden können.

Wir lehnen Gewalt, Diskriminierung, Ausländerfeindlichkeit, Alkoholmissbrauch und Drogen strikt ab. Teilnehmer/innen, die gegen unsere Regeln verstoßen, werden sofort nach Hause geschickt.

Alle Unterlagen und Informationen werden ausschließlich per E-Mail, an die in der Anmeldung angegebene E-Mail Adresse verschickt.

Für jede einzelne Winterfreizeit findet am 02.12.2017 in der Sportschule des lsbh in Frankfurt ein  Vorbereitungstreffen statt (genaue Uhrzeiten erfolgen rechtzeitig), bei dem Ihr das Team kennenlernt und organisatorische sowie inhaltliche Fragen besprochen werden  können. Nach diesem Treffen erhaltet Ihr per Mail alle wichtigen Informationen zu An- und Abreise (Busunternehmen, Uhrzeiten etc.), Tipps zum Packen und Notfalltelefonnummern.

Sollte entsprechende Ski- und Snowboardausrüstung benötigt werden, kann diese vor Ort zu günstigen Konditionen ausgeliehen werden. Bitte gebt dies im Vorfeld bekannt bzw. ladet Euch das entsprechende Reservierungsformular herunter, füllt es aus und schickt es uns zusammen mit der Anmeldung zu.

Eine Unfall-, Haftpflicht- und Zusatz-Auslandskrankenversicherungen mit 50,- € Eigenbeteiligung sind im Preis inbegriffen. Wir empfehlen ggf. eine zusätzliche Reisegepäckversicherung abzuschließen.

Die eigene Sicherheit im Schneesport nehmen wir sehr ernst. Es besteht bei allen unseren Winterfreizeiten daher für alle Teilnehmenden Helmpflicht.

Sofern es Witterung und Kursverlauf erlauben, haben die Jugendlichen, nachdem sie das Skigebiet kennen gelernt haben, in kleineren Gruppen und in Absprache mit dem Betreuerteam für einige Stunden Gelegenheit, frei, d.h. ohne Betreuung auf den vorgegebenen Pisten Ski zu laufen bzw. Snowboard zu fahren.

Die Sportjugend Hessen befürwortet ein umweltverträgliches Skilaufen, das den Grundsätzen eines „Sanften Tourismus“ entspricht. Es ist deshalb möglich, dass bei einer Schneehöhe von unter 30 cm keine Ski- und Snowboardkurse durchgeführt werden, auch wenn einige Liftgesellschaften in dieser Situation den Liftbetrieb fortsetzen. In diesem Fall wird ein actionreiches Alternativprogramm angeboten.

Wir erwarten, dass die Geschäftsstelle bzw. die Betreuerteams rechtzeitig vor Fahrtantritt, z.B. beim Vorbereitungstreffen, schriftlich über bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Gefährdungen von Jugendlichen sowie über die evtl. notwendige Einnahme von Medikamenten informiert werden. Die Daten werden vertraulich behandelt, sind in Notfällen von großer Bedeutung.

Bei den Reisen der Sportjugend Hessen werden von Teilnehmer/innen und Teamer/innen vereinzelt Fotos und/oder Kurzfilme aufgenommen. Geeignete Aufnahmen werden für das gedruckte Programm und Freizeitprospekt sowie für die Homepage der Sportjugend Hessen und für unsere Facebook-Seite verwendet. Teilnehmer/innen und Teamer/innen, welche die genannte Verwendung durch die Sportjugend Hessen nicht wünschen, bitten wir um einen entsprechenden schriftlichen Hinweis an unsere Geschäftsstelle in Frankfurt am Main.

 

 


Hinweise und allgemeine Teilnahmebedingungen

I. Anmeldung / Bestätigung

Mit der Anmeldung bietet der Teilnehmer, soweit minderjährig vertreten durch seine gesetzlichen Vertretungsberechtigten, der Sportjugend den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebotes sind die Reiseausschreibungen und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise.
Die Anmeldung kann schriftlich, per Fax oder per E-Mail vorgenommen werden.
Die Anmeldung erfolgt durch den Teilnehmer auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Mitreisenden, für deren Vertragsverpflichtungen der Teilnehmer wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung der Sportjugend zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Nach Vertragsabschluss wird der Reiseveranstalter dem Teilnehmer eine schriftliche Reisebestätigung übermitteln. Hierzu ist er nicht verpflichtet, wenn die Buchung durch den Teilnehmer weniger als 7 Kalendertage vor Reisebeginn erfolgt. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Buchungsinhalt ab, liegt ein neues Vertragsangebot vor, an welches der Reiseveranstalter für einen Zeitraum von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Teilnehmer dieses durch ausdrückliche Annahmeerklärung bestätigt bzw. durch konkludentes Verhalten (wie die Vornahme der Anzahlung bzw. Restzahlung) annimmt.

II. Zahlung des Reisepreises

Mit Erhalt der Buchungsbestätigung und des Reisepreissicherungsscheins im Sinne des § 651 k BGB ist eine Anzahlung in Höhe von 20% auf den Gesamtreisepreis fällig. Sie ist zahlbar innerhalb von 7 Kalendertagen und wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Restzahlung ist, soweit der Sicherungsschein ausgehändigt und falls im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde, 30 Kalendertage vor Reisebeginn fällig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Abschnitt IV. genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 28 Kalendertage vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis nach Aushändigung des Sicherungsscheines sofort zahlungsfällig.
Gerät der Teilnehmer mit der Zahlung des Reisepreises um mehr als 30 Tage in Verzug, behält sich die Sportjugend vor, nach erfolgter Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall kann der Teilnehmer  mit Rücktrittskosten entsprechend Abschnitt IV. belastet werden.

III. Leistungsänderungen

Die in den Prospekten enthaltenen Angaben sind für die Sportjugend bindend. Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich die Sportjugend in Übereinstimmung mit § 4 Abs.2 BGB-InfoV ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären, über die der Teilnehmer vor Buchung informiert wird.
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages (z.B. Änderungen des Programmablaufs), die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von dem Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
Die Sportjugend ist verpflichtet, den Teilnehmer über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird sie dem Teilnehmer eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

IV. Rücktritt

Der Teilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der Sportjugend. Es wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
Im Falle des Rücktritts des Teilnehmers kann die Sportjugend Aufwandsersatz nach Maßgabe folgender Stornokosten pro angemeldetem Teilnehmer verlangen, sofern nicht der Beweis erbracht wird, dass der Sportjugend geringere Kosten entstanden sind:
Pauschalreisen ohne Flug:
Erfolgt die Abmeldung bis acht Wochen vor dem Abreisetag (Reisebeginn), so wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 25,00 fällig;
Bei späterem Rücktritt ist der Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und möglichen anderweitigen Verminderungen pauschaliert und beträgt wie folgt:  
•    Rücktritt bis zum 56. Tag vor Reisebeginn: 10% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 30. Tag vor Reisebeginn: 30% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 14. Tag vor Reisebeginn: 40% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 7. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises,
•    Rücktritt ab dem 6. Tag vor Reisebeginn: 75% des Reisepreises,
•    Rücktritt am Abreisetag oder bei Nichtantritt der Reise: 90% des Reisepreises.
Wird ein Ersatzteilnehmer für die Freizeit gefunden, entstehen nur EUR 25,00 Bearbeitungsgebühr.
Flugpauschalreisen mit Linien- oder Charterflug:
•    Rücktritt bis zum 90. Tag vor Reisebeginn: 20% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 60. Tag vor Reisebeginn: 40% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 30. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 21. Tag vor Reisebeginn: 60% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 7. Tag vor Reisebeginn: 70% des Reisepreises,
•    Rücktritt ab dem 6. Tag vor Reisebeginn: 75% des Reisepreises,
•    Rücktritt am Abreisetag oder bei Nichtantritt der Reise: 90% des Reisepreises.

Bis zum Reisebeginn kann der Teilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt des Teilnehmers widersprechen, wenn dieser den besonderen Erfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Teilnehmer der Sportjugend gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
Auf die Möglichkeit eines Abschlusses einer Reiserücktrittsversicherung wird ausdrücklich hingewiesen.

V. Rücktritt und Kündigung durch die Sportjugend

Die Sportjugend kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:
a) Die Mindestteilnehmerzahl wird in der Buchungsbestätigung angegeben oder dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung Bezug genommen.
b) Die Sportjugend  ist verpflichtet, dem Reisenden oder dem Gruppenauftraggeber als dessen Vertreter gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
c) Ein Rücktritt durch die Sportjugend später als 2 Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig.
d) Der Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber der Sportjugend geltend zu machen.
Die Sportjugend kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Teilnehmer trotz Abmahnung erheblich stört, so dass eine weitere Teilnahme für die Sportjugend und/oder die anderen Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Teilnehmer sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Der Sportjugend steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung ergeben.

VI. Kündigung infolge höherer Gewalt

Erschwerungen, Gefährdungen oder Beeinträchtigungen erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (Entzug der Landesrechte, Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften oder Gleichwertiges berechtigen die Sportjugend und den Teilnehmer zur Kündigung. Wird der Vertrag gekündigt, so kann die Sportjugend für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Leistungen Entschädigung verlangen. Die Sportjugend ist im Kündigungsfalle zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mitumfasst. Mehrkosten der Rückbeförderung, soweit im Vertrag enthalten, tragen die Sportjugend und der Teilnehmer je zur Hälfte. Alle übrigen Mehrkosten muss der Teilnehmer tragen.

VII. Obliegenheiten des Teilnehmers

Mängelanzeige: Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen alles Zumutbare zu unternehmen, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zu halten oder zu vermeiden. Daraus ergibt sich insbesondere die Verpflichtung des Teilnehmers, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung anzuzeigen. Sollte eine örtliche Reiseleitung nicht existieren oder nicht zu erreichen sein, ist die Beanstandung der Sportjugend durch Telefon, E-Mail oder Telefax zur Kenntnis zu bringen, damit geeignete Maßnahmen ergriffen werden können, die Beanstandungen zu überprüfen und ggf. für Abhilfe zu sorgen. Die Reiseleitung hat nicht die Befugnis, Ansprüche anzuerkennen und rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben. Unterlässt es der Teilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so ist der Anspruch auf Minderung ausgeschlossen.
Bei Reisegepäck sind Verlust und Beschädigungen unverzüglich den Beförderungsunternehmen anzuzeigen. Das Beförderungsunternehmen ist zur Ausstellung einer schriftlichen Bestätigung verpflichtet. Ohne Anzeige besteht Gefahr eines Anspruchsverlustes.
Kündigung: Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Teilnehmer den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn die Sportjugend bzw. seine Beauftragten (Reiseleitung) eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von der Sportjugend bzw. seinen Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt wird.

VIII. Versicherungen

Für die Dauer der Freizeitmaßnahme sind alle Reisenden im Rahmen einer Unfall-, Haftpflicht- und Zusatz-Auslandskrankenversicherung (Selbstbeteiligung der Teilnehmer in Höhe von EUR 50,00 je Versicherungsfall) versichert. Die Sportjugend Hessen selbst ist im Rahmen einer Haftpflichtversicherung für den Reiseveranstalter sowie einer Insolvenzversicherung versichert.

IX. Haftungsbeschränkung

Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Reisenden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

X. Pass-, Devisen-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften

Die Sportjugend wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Union, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Teilnehmers und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen. Der Teilnehmer ist selbst verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn der Reiseveranstalter schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
Die Sportjugend haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Teilnehmer die Sportjugend mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass die Sportjugend eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

XI. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Teilnehmer sind innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber der Sportjugend geltend zu machen. Die Geltendmachung kann zur Wahrung der Frist nur gegenüber dem Reiseveranstalter unter der unten angegebenen Anschrift erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Dies gilt jedoch nicht für die Frist zur Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Kalendertagen bei Gepäckverlust, binnen 21 Kalendertagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung zu melden.
Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis f BGB, ausgenommen solche wegen Körper- und Gesundheitsschäden verjähren nach einem Jahr. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Teilnehmer solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

XII. Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Sollte der Reisevertrag die Beförderung mit dem Flugzeug beinhalten, wird der Teilnehmer bei Buchung über den Namen des Luftfahrtunternehmens informiert. Sollte die Identität des Luftfahrtunternehmens zum Zeitpunkt der Buchung der Reise noch nicht feststehen, wird der Teilnehmer unverzüglich informiert, sobald diese feststeht. Wechselt die dem Reisenden mitgeteilte Fluggesellschaft, muss der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich über den Wechsel informieren. Die „Black List“ ist auf folgender Seite abrufbar: air-ban.europa.eu.   

XIII. Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts und für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, sowie für Passiv-Prozesse, ist der Sitz des Reiseveranstalters. Beides gilt nur dann nicht, wenn internationale Übereinkommen zwingend etwas anderes vorschreiben.

Stand: November 2011