Wichtige Hinweise, Teilnahmebedingungen

Wichtige Hinweise für Eltern und Teilnehmer/Innen

Für jede einzelne Sommerfreizeit findet in der Sportschule des lsb h in Frankfurt ein Vorbereitungstreffen statt (genaue Uhrzeiten erfolgen rechtzeitig), bei dem die Möglichkeit besteht, das Team kennen zu lernen und organisatorische und inhaltliche Fragen zu besprechen. Nach diesem Treffen erhaltet Ihr per Mail alle wichtigen Informationen zu An- und Abreise (Busunternehmen, Uhrzeiten etc.), Tipps zum Packen und Notfalltelefonnummern während der Freizeit.
Eine Unfall- und Haftpflichtversicherung ist im Preis inbegriffen. Bei Reisen ins außereuropäische Ausland ist eine Zusatz-Auslandskrankenversicherung abgeschlossen (z.B. Russland). Wir empfehlen, ggf. eine zusätzliche Reisegepäckversicherung abzuschließen.

Freizeiten der Sportjugend Hessen sind auch für Menschen mit Beeinträchtigung geöffnet. Zur Abklärung von Fragen der besonderen Betreuung und räumlichen Voraussetzungen bitten wir Euch bei der Anmeldung um Rücksprache mit unserer Geschäftsstelle.

Es gibt für die Teilnahme an Freizeiten Zuschussmöglichkeiten für einkommensschwache Familien. Bitte informiert Euch zunächst beim zuständigen Jugend- bzw. Sozialamt oder sprecht uns an.

Sofern es Witterung und Sicherheitsbedingungen am und im Wasser erlauben, haben die Jugendlichen, in Absprache mit dem Team vor Ort, die Möglichkeit ohne besondere Aufsicht tagsüber schwimmen zu gehen. Falls der/ die Jugendliche nicht schwimmen kann, bitten wir, dies den Betreuerteams beim Vortreffen und auf den schriftlichen Fragebögen entsprechend mitzuteilen.

Bitte informiert die Geschäftsstelle bzw. die Betreuerteams ebenfalls rechtzeitig schriftlich über bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Gefährdungen des teilnehmenden Kindes/ Jugendlichen sowie über die evtl. notwendige Einnahme von Medikamenten. Nur so kann sich das Betreuerteam gut vorbereiten und im Notfall richtig und vor allem schnell reagieren.

Auf unseren Reisen verzichten wir gänzlich auf Hochprozentiges (auch Alkopops). Im Rahmen der Jugendschutzbestimmungen erlauben wir für die entsprechenden Altersgruppen den verantwortungsbewussten, sporadischen, das heißt nicht regelmäßigen Konsum von Wein oder Bier. Ähnliches gilt für den Umgang mit Tabakprodukten auf Freizeiten.

Bei Jugendreisen und Internationalen Begegnungen der Sportjugend Hessen werden von Teilnehmer/innen und Teamer/innen vereinzelt Fotos und/ oder Kurzfilme aufgenommen. Geeignete Aufnahmen werden für das gedruckte Programm und Freizeitprospekt, für die Homepage der Sportjugend Hessen und für unsere Facebook-Seite verwendet. Teilnehmer/innen und Teamer/innen, die die genannte Verwendung durch die Sportjugend Hessen nicht wünschen, bitten wir um einen entsprechenden schriftlichen Hinweis an unsere Geschäftsstelle in Frankfurt am Main.
Unsere Teilnahmebedingungen (AGBs) findet Ihr auf unserer Internetseite www.jugendreisen-hessen.de. Auf Anfrage senden wir Ihnen diese auch gerne zu.



Allgemeine Teilnahmebedingungen

* Alle personenbezogenen Bezeichnungen gelten immer für weibliche und männliche Personen, auch wenn diese nicht ausdrücklich unterschieden sind.

I. Anmeldung / Bestätigung
Mit der Anmeldung bietet der Teilnehmer – soweit minderjährig vertreten durch seine gesetzlichen Vertretungsberechtigten – der Sportjugend verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages an. Grundlage dieses Angebotes sind die Reiseausschreibungen und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters (Sportjugend Hessen) für die jeweilige Reise.
Die Anmeldung kann schriftlich, per Fax oder per E-Mail vorgenommen werden.
Die Anmeldung erfolgt durch den Teilnehmer auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Mitreisenden, für deren Vertragsverpflichtungen der Teilnehmer wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung der Sportjugend zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Nach Vertragsabschluss wird die Sportjugend dem Teilnehmer eine schriftliche Reisebestätigung übermitteln. Hierzu ist er nicht verpflichtet, wenn die Buchung durch den Teilnehmer weniger als 7 Kalendertage vor Reisebeginn erfolgt. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Buchungsinhalt ab, liegt ein neues Vertragsangebot vor, an welches die Sportjugend für einen Zeitraum von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Teilnehmer dieses durch ausdrückliche Annahmeerklärung bestätigt bzw. durch konkludentes Verhalten, insbesondere durch die Vornahme der Anzahlung bzw. Restzahlung, annimmt.

II. Zahlung des Reisepreises
Mit Erhalt der Buchungsbestätigung und des Reisepreissicherungsscheins im Sinne des § 651 k BGB ist eine Anzahlung in Höhe von 20% auf den Gesamtreisepreis fällig. Sie ist zahlbar innerhalb von 7 Kalendertagen und wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Restzahlung ist, soweit der Sicherungsschein ausgehändigt und falls im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde, 30 Kalendertage vor Reisebeginn fällig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Abschnitt IV. genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 28 Kalendertage vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis nach Aushändigung des Sicherungsscheins sofort zahlungsfällig.
Gerät der Teilnehmer mit der Zahlung des Reisepreises um mehr als 30 Tage in Verzug, behält sich die Sportjugend vor, nach erfolgter Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall kann der Teilnehmer mit Rücktrittskosten entsprechend Abschnitt IV. belastet werden.

III. Leistungsänderungen
Die in den Prospekten enthaltenen Angaben sind für die Sportjugend bindend. Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich die Sportjugend in Übereinstimmung mit § 4 Abs.2 BGB-InfoV ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären, über die der Teilnehmer vor Buchung informiert wird.
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages (z.B. Änderungen des Programmablaufs), die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von der Sportjugend nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
Die Sportjugend ist verpflichtet, den Teilnehmer über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird die Sportjugend dem Teilnehmer eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

IV. Rücktritt
Der Teilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der Sportjugend. Es wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich, per Fax oder per E-Mail zu erklären.
Im Falle des Rücktritts des Teilnehmers kann die Sportjugend Aufwandsersatz nach Maßgabe folgender Stornokosten pro angemeldetem Teilnehmer verlangen, sofern nicht der Beweis erbracht wird, dass der Sportjugend geringere Kosten entstanden sind:

Pauschalreisen ohne Flug:

Erfolgt die Abmeldung bis acht Wochen vor dem Abreisetag (Reisebeginn), so wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 25,00 fällig.
Bei späterem Rücktritt ist der Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und möglichen anderweitigen Verminderungen pauschaliert und beträgt wie folgt: 
•    Rücktritt bis zum 56. Tag vor Reisebeginn: 10% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 30. Tag vor Reisebeginn: 30% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 14. Tag vor Reisebeginn: 40% des Reisepreises,
•    Rücktritt bis zum 7. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises,
•    Rücktritt ab dem 6. Tag vor Reisebeginn: 75% des Reisepreises,
•    Rücktritt am Abreisetag oder bei Nichtantritt der Reise: 90% des Reisepreises.
Bis zum Reisebeginn kann der Teilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. In diesem Fall wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 25,00 fällig. Die Sportjugend kann dem Eintritt des Teilnehmers widersprechen, wenn dieser den besonderen Erfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Teilnehmer der Sportjugend gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

Pauschalreisen mit Flug:

Bei Stornierungen von Flugpauschalreisen werden dem Teilnehmer neben einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 25,00 die tatsächlich angefallenen Stornokosten (Flug, ggf. Visa-Gebühren etc.) in Rechnung gestellt.
Die Sportjugend weist ausdrücklich auf die Möglichkeit des Abschlusses einer Reiserücktrittsversicherung hin.

V. Rücktritt und Kündigung durch die Sportjugend
Die Sportjugend kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:
a) Die Mindestteilnehmerzahl wird in der Buchungsbestätigung angegeben oder dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung Bezug genommen.
b) Die Sportjugend ist verpflichtet, dem Reisenden oder dem Gruppenauftraggeber als dessen Vertreter gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
c) Ein Rücktritt durch die Sportjugend später als 2 Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig.
d) Der Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber der Sportjugend geltend zu machen.
Die Sportjugend kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Teilnehmer trotz Abmahnung erheblich stört, so dass eine weitere Teilnahme für die Sportjugend und/oder die anderen Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Teilnehmer sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Der Sportjugend steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung ergeben.

VI. Kündigung infolge höherer Gewalt
Erschwerungen, Gefährdungen oder Beeinträchtigungen erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (Entzug der Landesrechte, Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften oder Gleichwertiges berechtigen die Sportjugend und den Teilnehmer zur Kündigung. Wird der Vertrag gekündigt, so kann die Sportjugend für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Leistungen Entschädigung verlangen. Die Sportjugend ist im Kündigungsfalle zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mitumfasst. Mehrkosten der Rückbeförderung, soweit im Vertrag enthalten, tragen die Sportjugend und der Teilnehmer je zur Hälfte. Alle übrigen Mehrkosten muss der Teilnehmer tragen.

VII. Obliegenheiten des Teilnehmers
Mängelanzeige: Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen alles Zumutbare zu unternehmen, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zu halten oder zu vermeiden. Daraus ergibt sich insbesondere die Verpflichtung des Teilnehmers, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung anzuzeigen. Sollte eine örtliche Reiseleitung nicht existieren oder nicht zu erreichen sein, ist die Beanstandung der Sportjugend telefonisch, per E-Mail oder Fax zur Kenntnis zu bringen, damit geeignete Maßnahmen ergriffen werden können, die Beanstandungen zu überprüfen und ggf. für Abhilfe zu sorgen. Die Reiseleitung hat nicht die Befugnis, Ansprüche anzuerkennen und rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben. Unterlässt es der Teilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so ist der Anspruch auf Minderung ausgeschlossen.
Bei Reisegepäck sind Verlust und Beschädigungen unverzüglich den Beförderungsunternehmen anzuzeigen. Das Beförderungsunternehmen ist zur Ausstellung einer schriftlichen Bestätigung verpflichtet. Ohne Anzeige besteht die Gefahr eines Anspruchsverlustes.
Kündigung: Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Teilnehmer den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn die Sportjugend bzw. seine Beauftragten (Reiseleitung) eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von der Sportjugend bzw. seinen Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt wird.

VIII. Versicherungen
Für die Dauer der Freizeitmaßnahme sind alle Reisenden im Rahmen einer Unfall- und Haftpflicht- Versicherung versichert. Für Reisen in Staaten außerhalb der EU empfiehlt die Sportjugend dem Teilnehmer den Abschluss einer Zusatz-Auslandskrankenversicherung. Die Sportjugend selbst ist im Rahmen einer Haftpflichtversicherung für Reiseveranstalter sowie einer Insolvenzversicherung versichert.


IX. Haftungsbeschränkung
Die vertragliche Haftung der Sportjugend für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Die deliktische Haftung der Sportjugend für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Reisenden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

X. Pass-, Devisen-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften
Die Sportjugend unterrichtet die Teilnehmer vor Vertragsabschluss über die jeweils im Zielland geltenden Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie über deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt. Nicht-EU-Staatsangehörige erhalten durch das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Teilnehmers und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen. Der Teilnehmer ist selbst verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn die Sportjugend schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
Die Sportjugend haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Teilnehmer die Sportjugend mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass die Sportjugend eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

XI. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
Ansprüche der Teilnehmer wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung sind innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber der Sportjugend unter der unten angegeben Anschrift geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Dies gilt jedoch nicht für die Frist zur Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen sind binnen 7 Kalendertagen bei Gepäckverlust bzw. binnen 21 Kalendertagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung zu melden.
Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis f BGB, ausgenommen solche wegen Körper- und Gesundheitsschäden, verjähren nach einem Jahr. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Teilnehmer solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem die Sportjugend die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

XII. Identität der ausführenden Fluggesellschaft

Sollte der Reisevertrag die Beförderung mit dem Flugzeug beinhalten, wird der Teilnehmer bei Buchung über den Namen der Fluggesellschaft informiert. Sollte die Identität der Fluggesellschaft zum Zeitpunkt der Buchung der Reise noch nicht feststehen, wird der Teilnehmer unverzüglich informiert, sobald diese feststeht. Wechselt die dem Reisenden mitgeteilte Fluggesellschaft, muss die Sportjugend den Reisenden unverzüglich über den Wechsel informieren. Die „Black List“ ist auf folgender Seite abrufbar:  ec.europa.eu/transport/sites/transport/files/modes/air/safety/air-ban/doc/list_de.pdf.
  
XIII. Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts und für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, sowie für Passiv-Prozesse, ist der Sitz die Sportjugend. Beides gilt nur dann nicht, wenn internationale Übereinkommen zwingend etwas anderes vorschreiben.

Stand: November 2017