Einsatzstelle im FSJ/BFD werden

  • Sie sind Vertreter/in eines Sportvereins, eines Sportkreises oder eines Fachverbands mit Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen.
  • Sie sind in der Jugendförderung aktiv und ambitioniert, jungen Leuten nach der Schule ein Orientierungsjahr, Persönlichkeitsentwicklung und Bildung zu bieten.
  • Sie haben ggf. einen jungen Menschen im Verein, der Sie wegen eines Freiwilligenjahres im Verein angesprochen hat.
  • Sie haben ggf. noch Kontakte zu umliegenden Schulen und Kindergärten und wären zu einer Kooperation bereit.
  • Sie wünschen sich personelle Unterstützung in Ihren Vereinsangeboten durch junge engagierte Menschen, die ggf. auch über das Freiwilligenjahr hinaus der Einsatzstelle als Übungsleiter/in erhalten bleiben.

….dann richten Sie doch eine Stelle Im FSJ oder BFD ein.



Was Sie dafür benötigen

  • Eine engagierte Person mit pädagogischer Qualifikation (mindestens Übungsleiter-/Trainerschein), welche bereit ist, sich verantwortlich um eine/n Freiwillige/n ein Jahr lang zu kümmern und den Einsatz zu koordinieren.
  • Ein interessantes Einsatzkonzept mit Kinder- und Jugendbetreuung im Umfang von 38,5 Stunden pro Woche.
  • Eine Finanzierung von zurzeit 470€ pro Monat und Kandidat/in.
  • Eine/n interessierte/n Freiwillige/n, entweder aus dem eigenen Verein oder von extern.

Der zeitliche Fahrplan

  • So früh wie möglich (Herbst-Winter) Konzept erstellen, Finanzierung klären und einen Antrag auf Anerkennung (siehe Downloadbereich) stellen.
  • Gleichzeitig eine/n geeignete/n Kandidatin/en suchen, wenn nicht schon vorhanden (Herbst-Winter Frühjahr.
  • Anerkennungsgespräch mit der Trägerin (Sportjugend Hessen) führen.
  • Anerkennung wird ausgestellt und zugesandt.
  • Entscheidung über Auswahl der/des Kandidatin/en schriftlich der Trägerin mitteilen.
  • Gleichzeitig Bewerbungsunterlagen der/des ausgewählten Kandidatin/en Trägerin zuschicken (Anschreiben, Lebenslauf, Lichtbild, letztes verfügbares Zeugnis).
  • Vertrag wird durch die Trägerin (bzw. im BFD das Bundesamt) ausgestellt und zugesandt

Hintergrund von FSJ/BFD

"FSJ und BFD im Sport" sind als Bildungs-, Entwicklungs- und Orientierungsjahr zu verstehen, dessen Ziele darin bestehen, die Bereitschaft junger Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung zu fördern, ihnen Einblick in ein Berufsfeld zu vermitteln, in dem sie erste berufliche Erfahrungen sammeln und ihnen Orientierung für den weiteren Ausbildungsweg zu verschaffen. Grundlage hierfür ist im FSJ das Jugendfreiwilligendienstegesetz /JFDG) und im BDF das Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG).

Trägerin

Die Sportjugend Hessen ist von der zuständigen obersten Landesjugendbehörde als Trägerin für das FSJ anerkannt worden. Sie ist im BFD ebenfalls Trägerin und Servicestelle. Sie ist alleine zuständig für die Verwaltung, Organisation und Durchführung von FSJ und BFD im Sport in Hessen.

Die Aufgaben der Trägerin

  • Die persönliche Betreuung und Qualifizierung der Freiwilligen
  • Die Durchführung und Finanzierung der gesetzlich vorgeschriebenen begleitenden Seminare von mindestens 25 Bildungstagen (Einführungs-, Zwischen-, und Abschlusslehrgang sowie im FSJ darin integriert eine ÜL-Ausbildung Breitensport Profil Kinder/Jugendliche)
  • Die Auswahl und Anerkennung der Einsatzstellen im FSJ. Im BFD Weiterleitung der Anerkennung an das Bundesamt über die Deutsche Sportjugend.
  • Die Betreuung der Einsatzstellen.
  • Die Auszahlung von 300 € Taschengeld und Unterkunfts-/Verpflegungspauschale monatlich direkt an die/den Freiwillige/n im Auftrag und auf Rechnung der Einsatzstellen bzw. des Bundesamtes.
  • Die Abführung der Sozialversicherung, (Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung) für die Freiwilligen im Auftrag und auf Rechnung der Einsatzstellen sowie Abschluss einer Haftpflichtversicherung (Sportversicherung) und Unfallversicherung (VBG).
  • Ausstellung einer Vereinbarung (Vertrag) zwischen Trägerin, Einsatzstelle und der/dem FSJ-ler/in im FSJ. Im BFD Weiterleitung eines Vertrags zwischen Freiwilligem, Einsatzstelle und Bundesamt.
  • Öffentlichkeitsarbeit, Auswertung und Dokumentation.
  • Ausstellen einer Bescheinigung über den abgeleisteten Freiwilligendienst sowie eines FWD-Ausweises und bei Bedarf eines Zeugnisses.

Wer kann Einsatzstelle werden?

Als Einsatzstellen im Sport kommen Sportvereine, Sportkreise und Sportfachverbände in Frage, die regelmäßig Spiel-, Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisieren und sonstige Betreuungsdienste für diese Zielgruppe anbieten. Sie müssen Mitglied im Landessportbund Hessen sein. Kooperationen mit weiteren Vereinen, Kindergärten, Schulen sowie anderen Einrichtungen des Sports sind möglich und durchaus erwünscht. Es muss in diesem Fall jedoch ein Hauptvertragspartner (lsbh-Mitglied) bestimmt werden, der dann mit den anderen Kooperationspartnern Untervereinbarungen trifft.

Die Aufgaben der Einsatzstellen

  • Die Beschäftigung der Freiwilligen für durchschnittlich 38,5 Stunden pro Woche im Sinne des FWD-Gesetzes (siehe Punkt "rechtliche Grundlagen")
  • Die persönliche pädagogische Betreuung und fachliche Anleitung der Freiwilligen durch haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine pädagogische Grundqualifikation (mindestens Übungsleiter, Trainer, besser Lehrer) vorweisen können
  • Entwicklung von persönlichen Lernzielen zusammen mit dem/der betreffenden Freiwilligen und mit Unterstützung durch die Trägerin
  • Unterstützung der Freiwilligen bei der Planung, Durchführung und Dokumentation eines individuellen Projektes
  • Die Gewährung von zurzeit 26 Tagen Jahresurlaub (bezogen auf eine 5-Tage-Woche)
  • Die Freistellung der Freiwilligen für mindestens 25 Bildungstage pro Jahr
  • Dienstfahrten mit dem eigenen PKW zwischen verschiedenen Einsatzorten sind mit 0,30 €/km an die Freiwilligen zu erstatten, sofern dafür kein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt wird. Fahrkarten ÖPNV für denselben Einsatzzweck sind ebenfalls zu erstatten. Eine Kfz-Zusatzversicherung (mit Vollkaskoschutz) wird seitens der Trägerin für alle Freiwilligen abgeschlossen.
  • Die Abführung von zurzeit 450 € monatlich für Taschengeld, Sozialversicherung und pädagogische Begleitung an die Sportjugend Hessen (siehe auch Punkt "Finanzierung") per Einzugsermächtigung
  • Die Beantragung einer separaten Betriebsnummer für das FSJ, diese wird der Trägerin zur Abwicklung der Verwaltung und Finanzierung des FSJ zur Verfügung gestellt
  • Erstellung eines Wocheneinsatzplans über die regelmäßigen Tätigkeiten. Diesen dem/der FSJ-ler/in zur Verfügung stellen und zum ersten Lehrgangsabschnitt mitgeben. Änderungen im Einsatzplan sind sofort der Trägerin mitzuteilen
  • Teilnahme an den stattfindenden zentralen und regionalen Treffen aller Einsatzstellen sowie im ersten Jahr verpflichtende Teilnahme am Info-Treffen für neue Einsatzstellen
  • Einrichtung einer separaten E-Mail-Adresse für Freiwilligendienst zur Vereinfachung der Verteilung von wichtigen Informationen, die mindestens einmal pro Woche abgerufen wird.

Vorteile für die Einsatzstellen/Vereine

Die Vereine erhalten Unterstützung durch engagierte und motivierte junge Menschen, die das FSJ i.d.R. nach der Schule als willkommene Überbrückungs- und Orientierungszeit nutzen. Hier können sie sich über ihre eigene weitere private wie berufliche Lebensplanung Klarheit verschaffen und zugleich etwas "Sinnvolles" für die Gesellschaft zu tun. Damit bietet das FSJ im Sport eine gute Möglichkeit der Personalgewinnung und Qualifizierung für die wachsenden Aufgaben der Kinder- und Jugendbetreuung (u.a. durch den Erwerb der ÜL-Lizenz). Erfahrungsgemäß bleibt die Bindung an den Verein nach Ablauf des FSJ bestehen - und ehemalige Freiwillige sind viel eher bereit, sich auch in späteren Jahren ehrenamtlich im Verein zu engagieren als andere Jugendliche.

Rechtliche Grundlagen

Der Einsatz der FSJ-ler/innen muss nach §1 Abs.1 Ziffer 3 des Gesetztes zur Förderung eines freiwilligen Sozialen Jahres (FSJG) im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe erfolgen und sich nach § 11 Abs. 3 Ziffer 2 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) auf die Jugendarbeit im Sport beziehen. D.h. die FSJ-lerinnen und FSJ-ler sind im deutlich überwiegenden Anteil (mind. 75%) in der pädagogischen Kinder- und Jugendbetreuung im Sport Vollzeit einzusetzen, um so den Qualitätsstandard des FSJ-Gesetzes zu wahren. Hilfstätigkeiten wie etwa Hausmeisterdienste, Küchenarbeiten, Fahrdienste, Kopierarbeiten, Mitgliederverwaltung, Reparaturarbeiten, Thekendienste u.ä. dürfen auf keinen Fall den überwiegenden Anteil der Tätigkeiten im FSJ ausmachen. Bei groben Verstößen behält sich die Trägerin vor, die Anerkennung als Einsatzstelle zu widerrufen.
BFD-ler/innen unterliegen dem BFDG und sind im Sport in Hessen mit mindestens 25 % in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Sport einzusetzen. FSJ-ferne Tätigkeiten können im BFD jedoch in größerem Anteil umgesetzt werden als im FSJ.

Anerkennung als Einsatzstelle

  • Um eine FSJ-Stelle besetzen zu können muss der Verein, Sportkreis oder Verband als Einsatzstelle anerkannt sein.
  • Die künftigen Einsatzstellen beantragen bei der Sportjugend Hessen für jede einzelne FSJ-Stelle die Anerkennung als Einsatzstelle. Dies erfolgt mit dem im Internet als Download hinterlegten Antrag auf Anerkennung.
  • Hier müssen vor allem eine verantwortliche persönliche pädagogische Betreuungsperson sowie ggf. zusätzliche Personen für die fachliche Anleitung benannt werden. Darüber hinaus ist ein detaillierte Konzeptbeschreibung über den geplanten Einsatz des/der FSJ-lers/in gefordert. Zusätzlich ist ein etwa einstündiges persönliches Informations- und Einweisungsgespräch zwischen Trägerin und Betreuungsperson Voraussetzung für eine Anerkennung.
  • Ein Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle muss pro FSJ-Stelle nur einmalig gestellt werden und gilt bis auf weiteres. Jede Änderung der gemachten Angaben muss jedoch unverzüglich der Trägerin gemeldet werden. Bleibt eine Einsatzstelle mehr als ein Jahr unbesetzt, muss erneut ein Antrag auf Anerkennung gestellt werden.
  • Anträge können grundsätzlich jeder Zeit gestellt werden, aus Gründen der Planungssicherheit möglichst früh.  Ab 15. Juni (für eine Besetzung zum 1. September desselben Jahres) kann es bei der Anerkennung zu zeitlichen Engpässen kommen.
  • Bei Anerkennung wird der Einsatzstelle umgehend ein entsprechender Bescheid zugeschickt.

Zeitraum und Dauer

Die gesetzlich mögliche Dauer von FSJ und BFD beträgt zwischen 6 und 18 Monaten. FSJ und BFD im Sport beginnen in Hessen immer am 1. September jeden Jahres und dauern generell 12 Monate. Zwischeneinstiege und Verlängerungen sind nur in Ausnahmefällen vorgesehen.

Arbeitszeit/Kooperationen

FSJ und BFD müssen eine Vollzeittätigkeit sein. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 38,5 Stunden (Wochenend- und Abendtätigkeit sind im Sport durchaus üblich und entsprechend auszugleichen; Vor- und Nachbereitungszeiten sind einzurechnen). Da einige Vereine/Sportkreise/Verbände jedoch diesen Umfang nicht alleine abdecken können, sind auch Kooperationen zwischen Vereinen/ Sportkreisen/Verbänden möglich, die sich eine/n Freiwillige/n teilen (Kosten u. Arbeitszeit). Voraussetzung ist, dass einer der Vereine/ Sport-kreise/Verbände als Hauptvertragspartner in den Vertrag aufgenommen wird. Auch Kooperationen von Vereinen mit Schulen und Kindergärten haben sich als erfolgreiches Modell erwiesen. Hier wird ebenfalls nur der Verein als Hauptvertragspartner in den Vertrag aufgenommen.

Anrechnung

FSJ und BFD werden als Wartezeit bei der Vergabe von Studienplätzen angerechnet und in der Regel auch als Vorpraktikum für eine Berufsausbildung im sozialen oder pädagogischen Bereich oder für den Erwerb des Fachabiturs. Nach Beendigung von FSJ oder BFD erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung über die tatsächlich abgeleistete Zeit sowie auf eigenen Wunsch ein Abschlusszeugnis.

Kindergeld

FSJ und BFD sind gleichbedeutend mit Zeiten der Schul- und Berufsausbildung, es besteht daher ein Anspruch auf Kindergeld und Kinderfreibeträge (Steuerrecht).

Waisenrente

Die Waisenrente (Halb- oder Vollwaisenrente) wird während der Teilnahme am Freiwilligendienst weitergezahlt. Rentenzahlungen unterliegen der Sozialversicherungspflicht!

Finanzierung

  • Die Sportjugend Hessen bekommt von den Einsatzstellen monatlich zurzeit im FSJ und im BFD 470 € pro Monat und Stelle. Dieser Betrag kann nur per Einzugsermächtigung, die nur für den jeweiligen FSJ/BFD-Abschnitt gilt, beglichen werden. Es entstehen keine weiteren Kosten für die Einsatzstellen, außer Säumnisgebühren im Falle einer nicht erfolgten Einziehung und evtl. Fahrtkosten für Dienstfahrten der Freiwilligen mit Privat-PKW oder ÖPNV zwischen verschiedenen Einsatzorten.
  • Die Trägerin (Sportjugend Hessen) verwaltet FSJ und BFD, finanziert die geforderten Bildungstage und erfüllt alle anderen Aufgaben einer Trägerin (siehe Punkt "Trägerin").    Die Trägerin (Sportjugend Hessen) zahlt monatlich 300 € Taschengeld inklusive Unterkunfts-/Verpflegungspauschale direkt an die/den Freiwillige/n aus.
  • Die Trägerin (Sportjugend Hessen) schließt für die/den Freiwillige/n eine Sozialversicherung, Haftpflichtversicherung (ARAG-Sportversicherung), Unfallversicherung (VBG), eine Kfz-Zusatzversicherung (ARAG-Sportversicherung) sowie eine Schlüsselversicherung ab und finanziert diese.
  • Die Auszahlung des Taschengeldes sowie die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen trägt die Sportjugend Hessen im FSJ nach dem neuen Vertragstyp § 11.2 im Auftrag und auf Rechnung der Einsatzstellen. diese treten im Sinn der Sozialversicherung und Steuergesetzgebung quasi als Arbeitsgeber für die Freiwilligen auf, um somit die sonst fällige Umsatzsteuer einzusparen. Im BFD handelt die Trägerin im Auftrag von Bundesamt, Zentralstelle und Einsatzstelle.
  • Für die Abwicklung in FSJ und BFD muss jede Einsatzstelle eine so genannte Betriebsnummer beantragen und der Trägerin zur Abwicklung o. a. Aufgaben zur Verfügung stellen.

Bewerbungs- und Besetzungsverfahren

Die Einsatzstellen führen ihr Bewerbungsverfahren in eigener Regie durch. Die Einsatzstelle sucht ihre Bewerber/innen selbständig (z.B. im eigenen Verein, im weiteren Umfeld, beim Arbeitsamt oder in Schulen). Bei der Sportjugend Hessen eingehende Bewerbungen werden auf unsere Einsatzstellenliste im Internet verwiesen. Die Einsatzstellen laden die Bewerberinnen ein und wählen selbständig aus. Sie teilen ihre Auswahl der Trägerin schriftlich mit. Anschließend stellt die Trägerin einen Vertrag aus, sofern noch Verträge aus dem limitierten Gesamtkontigent verfügbar sind.

Für die Vertragsabschlüsse ist ein zur Verfügung stehendes Gesamtkontingent und Unterkontingente von FSJ und BFD von Verträgen zu beachten. Verträge werden ab Februar des betreffenden Jahres abgeschlossen (Vertragsphase).
Achtung! Die Verträge werden nach schriftlicher Anzeige des Besetzungswunsches (konkrete/r Kandidat/in mit Bewerbungsunterlagen) der Reihenfolge nach abgeschlossen, bis das eingeplante Kontingent an FSJ- oder BFD-Verträgen ausgeschöpft ist. Insofern ist es ratsam, sich rechtzeitig um Kandidaten/innen zu kümmern und frühzeitig einen Vertrag abzuschließen. Ein „Wasserstand“ der noch frei verfügbaren Verträge wird zwecks rechtzeitiger Planung den anerkannten Einsatzstellen in der Vertragsphase rechtzeitig und regelmäßig mitgeteilt.

Tipps für den Einstieg in einen Freiwilligendienst

  • Rechtzeitige Entwicklung eines Konzepts für Einsatz und Betreuung in der Einsatzstelle im Sommer/Herbst/Winter.

  • Danach rechtzeitig Antrag auf Anerkennung stellen, am Besten vor Beginn der Vertragsphase im Februar.

  • Rechtzeitige Suche nach Kandidaten/innen im direkten Umfeld (z.B. Verein, Schule, Verband), d.h. am Besten schon im Herbst/Winter tätig werden.

  • Bei den Bewerbungsgesprächen genaues Überprüfen der gegenseitigen Vorstellungen von einem Freiwilligendienst. Vereinbarungen treffen und ggf. schriftlich fixieren.
  • Einschätzen, ob die Kandidaten/innen sicher einen Freiwilligendienst durchhalten wollen und antreten werden, oder sich parallel für eine Ausbildung beworben haben und die Gefahr des späteren Abspringens besteht.

  • Ggf. rechtzeitig ein paar Tage Hospitation in der Einsatzstelle anbieten, um die Praxis und den Dienstablauf kennen zu lernen.

  • Eine baldige Personalentscheidung treffen und den Besetzungswunsch der Trägerin unter Nennung des konkreten Namens und Einreichung der Bewerbungsunterlagen schriftlich mitteilen (Anschreiben, Lebenslauf, Lichtbild und letztes verfügbares Zeugnis).