Alkoholkonsum, Wasserpfeifen, Cannabis und Doping im Jugendbereich sind Themen die in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Dies geht auch die
Sportvereine und ihre Mitglieder an. Im Sport kann vieles getan werden, damit hier zum Wohle der Kinder und Jugendlichen verantwortlich gehandelt wird.
Eine gute pädagogische Betreuung und Erziehung im Sportverein trägt zu einer guten Gesamtentwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Die Kinder und Jugendlichen können unter solchen positiven Bedingungen Kompetenzen erwerben, die sie gegen Sucht und Gewalt widerstandsfähiger machen.
Zum Beispiel wird es dann möglich, „Nein!“ zu Alkohol sagen, ohne von der Mannschaft ausgeschlossen oder abgewertet zu werden. Wichtige Lernfelder sind dabei, der bewusste und richtig dosierte Umgang mit Alkohol & Co.
Pädagogisch gut ausgebildete Trainer/innen haben eine positive Haltung, ermöglichen Beteiligung und Selbstorganisation, fördern die Selbstsicherheit, bewerten Fehler als Chance und sorgen für ein abwechslungsreiches Sportprogramm und positive Gruppenerfahrungen. Sportvereine können entscheiden, dass das Alkoholangebot auf
Veranstaltungen oder im Rahmen des Trainings- und Wettkampfbetriebes reduziert oder reguliert wird. Trainer/innen und Vereinsführung gemeinsam können eine Atmosphäre des bewussten und verantwortungsvollen Umgangs mit Suchtmitteln schaffen und so als positives Vorbild für die junge Generation wirken.
Die Sportjugend Hessen unternimmt insbesondere folgende Aktivitäten zur Unterstützung von Sportler/innen, Trainer/innen und Vereinen: Aus- und Fortbildungsveranstaltungen zur pädagogischen Qualifizierung aller engagierten Verantwortlichen im
Kinder- und Jugendbereich; Informationsveranstaltungen zur Suchtprävention; Jugendbildungsveranstaltungen zum Umgang mit Alkohol oder Doping; Vereinsberatungen zur Entwicklung interner suchtpräventiver Strukturen.