Die Sportjugend Hessen engagiert sich in verschiedenen sportlichen und außersportlichen Bereichen. Sie setzt Anreize zur Integration und fördert die interkulturelle Arbeit im Sport(verein). Sie versucht auch, sportfremde Menschen an die Vereine heran zu führen. Sie greift zudem unangenehme Themen wie Rassismus auf.
Die Arbeit der Sportjugend Hessen basiert auf theoretischen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen. Der Umgang mit „Vielfalt“ („Diversity“) und die „Kultur der Anerkennung“ (Fairplay auf allen Ebenen) sind hierbei zentrale Stichworte. Es gibt unterschiedliche (sportliche) Bedürfnisse und unterschiedliche Voraussetzungen, die Menschen mitbringen, um gemeinsam oder getrennt, aber gleichberechtigt und einander wertschätzend Sport zu treiben.
Als Sportorganisation gilt es zum einen diese Vielfalt im Angebot und den Strukturen wider zu spiegeln.
Zum anderen ist aber auch zu gewährleisten, dass im Vereinskern, wo die Entscheidungen gefällt werden, z.B. Personen mit Migrationshintergrund teilhaben.
Die Materialien und Hintergrundinformationen sollen Antworten auf die Frage geben: Was sollte man beachten, wenn man möglichst vielen Menschen ein gleichberechtigtes Sporttreiben ermöglichen will? Wie ist eine „Kultur der Anerkennung“ im Verein umzusetzen?
Die dargestellten sportpolitischen Grundsatzpapiere, Zukunftserklärungen, Theorietexte aus dem organisierten Sport und Dokumentationen eigener Veranstaltungen bieten die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit Hintergründen, eignen sich zur Vertiefung und zur Diskussion. Darüber hinaus sollen sie Anregungen für eine Perspektiventwicklung der eigenen auf Vielfalt und Fairplay ausgerichteten Arbeit im Sport(Verein) geben.