Integration ist eine dauerhafte gesellschaftliche Aufgabe mit vielen Facetten. Für den Deutschen Olympischen Sportbund mit all seinen Vereinen bedeutet die Integrationsarbeit auch eine Öffnung zum interkulturellen Dialog. Auf diese Bedarfslage müssen die Vereine vorbereitet und sensibilisiert werden und sich weiter als bisher für partnerschaftliche Strukturen öffnen.
Toleranz und soziale Integration, wie sie das Leitbild des deutschen Sports gegenüber Menschen anderer Herkunft und Sprache fordert, sind gerade im Breitensport immer wieder zu trainierende und zu überprüfende Faktoren. Eine interkulturelle Handlungskompetenz bei allen Beteiligten, insbesondere der Gruppe der Übungsleiterinnen und –leiter, ist daher dringend erforderlich.
Die Fortbildung „Sport interkulturells ist „“ qualifiziert die teilnehmenden Übungsleiter/innen, Starthelfer/innen im Programm „Integration durch Sport“ sowie Funktionsträger/innen in den Vereinen und Verbänden auf vielfältige Weise.
Fragen wie „Was ist Identität? Woher kommen die anderen? Wie entstehen Bilder über andere?“ werden gemeinsam in der einzelnen Schulungseinheiten aufgearbeitet.
Beispielsweise bekommen die Übungsleiter/innen und Trainer/innen neue Ideen für eine Trainingsdidaktik, die sensibilisiert ist für Fragen interkultureller Vielfalt, wie sie in vielen Sportgruppen vorhanden ist.
Sie lernen, Werte wir Toleranz und Teamgeist in ihren Mannschaften und Projekten zu schärfen.
Teilnehmerkreis: interessierte Personen, Vorstandsmitglieder, Übungsleiter.